Wer eine schöne und nicht zu schwere Wanderroute rund um München sucht, der ist hier genau richtig: bei einer Wanderung auf die Baumgartenschneid (und ja, es heißt tatsächlich „die“ ;-)). Nachdem wir nicht ein- und denselben Weg hoch- und auch wieder herunterlaufen wollten, starteten wir in Schliersee und liefen von dort über die Baumgartenschneid (1.448 m), zum Riederstein weiter nach Tegernsee.

Wanderung auf die Baumgartenschneid

Über Stock und Stein …. rauf auf die Baumgartenschneid 🙂

Der Weg startet sehr entspannt in Schliersee und führt immer am Breitenbach entlang, in den Wald, wo es auf sehr breiten, festen Schotterwegen ein kurzes Stück relativ steil nach oben geht. Schon bald zweigt der Weg aber auf einen schmalen Waldweg ab und von dort wird es richtig schön. Man läuft immer weiter wie durch einen Märchenwald über Stock und Stein (und viele Wurzeln) und schlängelt sich so durch den Wald immer weiter den Berg hinauf.

Wir waren Mitte Mai dort und nachdem wir aus dem Wald heraus und auf die ersten Wiesen/Almen liefen, kamen wir tatsächlich noch an den letzten Schneefeldern vorbei, wobei das ja auch von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein kann. Alle Wege waren aber frei und problemlos zu gehen! (Trotzdem gilt natürlich wie vor jeder Wanderung: Wetter und Witterung bitte genau checken, um keine bösen Überraschungen zu erleben!)

Durch einen Märchenwald und letzte Schneefelder rauf bis zum Gipfel der Baumgartenschneid.

Durch einen Märchenwald und letzte Schneefelder rauf bis zum Gipfel der Baumgartenschneid.

Alpenpanorama auf dem Weg zur Baumgartenschneid

Sobald man aus dem Wald herauskommt, kann man das erste Panorama genießen.

Die Belohnung

Oben vom Gipfel hat man ein tolles Bergpanorama und einen wunderbaren Blick auf den Tegernsee!

Aussicht von der Baumgartenschneid auf den Tegernsee

Auf dem Gipfel der Baumgartenschneid: man hat einen wunderbaren Blick auf den Tegernsee, die Alpen und die kleine Riedersteinkapelle.

Nach einer kurzen – und wie ich finde, wohlverdienten 😉 – Rast liefen wir den Weg, den man oben auf dem Bild sieht, weiter zu der kleinen Riedersteinkapelle, die auf einen steilen Fels gebaut ist. Für mich immer wieder beeindruckend und schwer vorstellbar, WIE man so etwas machen kann. Auch von hier blickt man auf den Tegernsee und auf das Berggasthaus Galaun, in dem wir später eine kleine Einkehr machten.

Gipfelkreuz auf der Baumgartenschneid

Oben angekommen!

Auf dem Gipfel der Baumgartenschneid

Zeit für eine kleine Rast und Fotos natürlich 🙂

Blick auf den Tegernsee vom Gipfel der Baumgartenschneid

Der Tegernsee

Kreuzweg „rückwärts“

Auch der Weg vom Gipfel der Baumgartenschneid zur Kapelle führt überwiegend durch den Wald, so dass das eine Route ist, bei der man im Sommer relativ viel Schatten haben sollte (wir hatten dagegen eher immer mal wieder mit ein paar Regentropfen „zu kämpfen“). Auch das Stück zwischen Kapelle und Gasthaus führt durch den Wald – man läuft automatisch einen Kreuzweg entlang. Über etwa 500 Stufen! Eigentlich führt der Kreuzweg natürlich ZUR Kapelle – und trotzdem war ich froh, dass wir ihn im Prinzip „falsch herum“ liefen und die Stufen herunter und nicht herauf gehen konnten.

Riedersteinkapelle

Die Riedersteinkapelle. Erreicht man entweder „von oben“ über die Baumgartenschneid oder über den Kreuzweg der über etwa 500 Stufen nach oben führt.

Das Berggasthaus hat eine sehr schöne und große Sonnenterrasse (wenn die Sonne denn scheint 😉 ), aber auch innen ist’s sehr gemütlich und die Servicekräfte unheimlich nett und witzig! Sehr zu empfehlen!

Die Riedersteinkapelle auf einem 1207 m hohen Felssporn. Hier der Blick vom Gasthof am Galaun.

Die Riedersteinkapelle auf einem 1207 m hohen Felssporn. Hier der Blick vom Gasthof am Galaun.

Abkürzung durch Tegernsee

Aufgrund des Wetters liefen wir zurück in Richtung „Höhenweg“ und kürzten dann aber ein recht steiles Stück (bergab) ab, direkt in den Ort Tegernsee. Der Weg zurück am See in Richtung Bahnhof war ehrlich gesagt nicht immer der schönste, weil man ein großes Stück an der Durchgangsstraße entlang läuft (und die kommt einem nach einem Tag in der Stille der Natur gleich doppelt so laut vor). Aber es geht – je nach Müdigkeit der Beine – relativ schnell zum Bahnhof zu kommen (oder alternativ vorher ins Bräustüberl 😉 )

Insgesamt eine sehr schöne Tour, die ich euch nur wärmstens empfehlen kann!!

!! Für eine genaue Tourenbeschreibung informiert euch bitte in Wanderführern oder auf Websites, die sich darauf spezialisiert haben. Zum Beispiel HIER.!!

Ihr wollt gar nicht so hoch hinaus, sondern lieber gemütlich am See entlangspazieren? Dann schaut doch mal HIER vorbei!
Tegernsee

Wieder „unten“ angekommen: der Tegernsee.

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