Wenn der September da ist und der Herbst näherrückt, dann ist auch eins nicht mehr weit: das Oktoberfest, die Wiesn, die verrückte und wilde Zeit in München. Doch wie wär’s statt mit Feiern (und Saufen) mal mit einer Fototour über das größte Volksfest der Welt?

Im Zweifel kurz die Budenbesitzer fragen, ob ihr dort fotografieren dürft!

Auch an den zahlreichen Buden bieten warten viele Motive auf euch.

Lieben oder hassen? Fotos gehen immer 🙂

Bei den meisten ist es so, dass sie das Oktoberfest entweder lieben oder hassen. Und gerade als Münchner können einen die Massen die einem auch abseits der Festwiese begegnen (oder entgegentaumeln) schon einmal gehörig auf die Nerven gehen, wenn man sie tagtäglich trifft. Aber für alle Photoholics unter uns (und genau für euch ist ja dieser Blog!) bietet die Wiesn mehr als genug Motive.

Ihr braucht nur zwei Dinge: Geduld und einen wachen Blick.

Ihr werdet euch nicht sattsehen und -fotografieren können. Lasst euch nur nicht aus der Ruhe bringen!

Bleibt zwischendurch mal stehen und habt die Kamera im Anschlag.

Fotografie-Tipps:

Der wichtigste Tipp ist den meisten wahrscheinlich klar, aber will trotzdem erwähnt werden: wollt ihr auf der Wiesn fotografieren, geht NICHT am Wochenende hin. Es ist einfach zu voll, die Leute zu unberechenbar und ihr wollt ja wahrscheinlich auch mit eurer Kamera wieder nach Hause gehen, oder? 😉 Nehmt also einen Tag/Abend unter der Woche: dienstags ist Familientag, den sollte man also auch eher meiden. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es montags und mittwochs abends am leersten ist (berichtigt mich bitte, wenn ich mich irre). Sollte das Wetter etwas schlechter sein, umso besser. Wir sprechen hier natürlich von einer Fototour draußen – nicht durch die Zelte 😉

Auch bei einem Mittagsbummel über die Wiesn solltet ihr eure Kamera dabei haben – geht ja auch ohne Stativ!

Ihr habt ein Fisheye-Objektiv? Nehmt’s mit!

Wenn ihr einmal auf dem Festgelände seid (bitte beachtet die Sicherheitshinweise unten!), sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt! Schlendert in Ruhe über die Wiesn – ich verspreche euch, hinter jeder Ecke verbirgt sich ein neues Motiv. Haltet einfach die Augen auf, lasst euch treiben und fotografiert drauf los. Mir persönlich machen v.a. die Langzeitbelichtungen nachts von den Fahrgeschäften Spaß. Hier lassen sich mit den Lichtspuren, die durch die Geschwindigkeit entstehen, tolle Effekte erzielen. Ihr werdet erstaunt sein, wie spannend manche Karussells auf dem Display eurer Kamera plötzlich aussehen – probiert es einfach mal aus! (Ich habe euch bei meinen Fotos meine Belichtungszeiten dazugeschrieben … einfach anklicken!)

Langzeitbelichtung auf dem Oktoberfest: 27mm / f22 / 2,5s / ISO 100

Man muss sich ja nicht reinsetzen … fotografieren reicht auch 😉 (KLICK zum Vergrößern!)

Kettenkarussell bei Nacht: 19mm / f7.1 / 0,3s / ISO 100

Eigentlich „nur“ ein Kettenkarussell …

Seid geduldig und nett zu der „feiernden Meute“

Übrigens müsst ihr keine „Angst“ haben, wenn ihr alleine unterwegs seid – ihr werdet mit Sicherheit andere Fotografen treffen, zu denen ihr euch mit eurem Stativ dazustellen könnt. So wird keiner von euch umgerannt 🙂 Und wenn doch mal wieder „lustige“ Leute vor eurer Kamera das Posieren anfangen: drückt auf den Auslöser, bleibt freundlich und wartet, bis sie wieder weg sind 😉 . Das Karussell wird mit Sicherheit noch ein paar weitere Runden drehen 🙂

Stellt euch zu anderen Fotografen dazu – da macht's gleich doppelt Spaß! (15 mm / f16 / 2,5s / ISO 100)

Schon zwei Sekunden lassen aus die Lichtspuren tolle Spuren ziehen, wenn das Karussell Fahrt aufgenommen hat. (KLICK zum Vergrößern!)

Viel Spaß und „Auf eine friedliche Wiesn“!

Hinkommen:
Bitte, bitte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß! Alles andere ist zwecklos …

  • mit der U4/5 bis „Theresienwiese“ oder „Schwanthalerhöhe“
  • mit der U3/6 bis „Goetheplatz“ oder „Poccistraße“
  • mit allen S-Bahnen bis „Hackerbrücke“

 

Sicherheitshinweise:
Wichtig in Zeiten wie diesen, ist es, alle Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. Ich habe für euch extra noch einmal die Stadt München angeschrieben und folgende Information für bekommen, die ihr beachten müsst (Stand: 07.09.2017):
Es gilt ein Rucksackverbot. „Mitgebrachte Taschen und Rucksäcke dürfen ein Volumen von höchstens drei Litern haben und nicht größer als 20 cm x 15 cm x 10 cm sein.“ Darauf müsst ihr unbedingt achten, sonst kommt ihr erst gar nicht aufs Gelände. Ich habe aber auch explizit nach Stativen gefragt: man darf ein Stativ mitnehmen, solange es das oben genannte Packmaß nicht überschreitet! Wenn ihr also ein faltbares (Reise-)Stativ habt, dürfte es auch damit kein Problem geben.
Natürlich kann ich keine Garantie übernehmen, aber das ist die Antwort, die ich von der Stadt München erhalten habe. Nachlesen könnt ihr diese und andere Regeln z.B. auch noch einmal HIER oder HIER. (Für Medienvertreter gelten selbstverständlich andere Regelungen!)

 

Oh nein! Der arme SpongeBob! ... Guten Flug!

Hinter jeder Ecke verbirgt sich ein neues Motiv: haltet einfach die Augen offen!

Das Oktoberfest ist nichts für euch? München hat noch so viele andere Fotospots zu bieten!

 

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