FOTO DES MONATS

12/19: Gipfelglück

Kennt ihr das auch? Dieses Glücksgefühl, das durch euren Körper rauscht, der Moment, wenn ihr vor Staunen den Mund nicht mehr zubekommt und euch vielleicht zusätzlich zu dem breiten Grinsen im Gesicht ein paar Freudentränchen in die Augen schießen, wenn ihr in einer (neuen) atemberaubenden Landschaft steht? Genauso ging es mir am vergangenen Silvestertag. Mein Foto des Monats 12/2019:

Säntis – ein Berg, sechs Länder

Weil unsere Unterkunft im Appenzell völlig von Nebel umhüllt war, beschlossen wir, den letzten Tag des Jahres ÜBER den Wolken zu verbringen und fuhren mit der Gondel hoch auf den Gipfel des Säntis. Schon während der Gondelfahrt bekamen wir eine Ahnung davon, welche unbeschreibliche Aussicht uns oben erwarten würde. Als wir dann aus der Station die ersten Schritte auf die Terrasse machten, konnte ich es wirklich kaum glauben. So wunderschön war das! Endlose Sicht, schneebedeckte Gipfel, Wolken- und Nebelfelder in den Tälern. Bei perfekter Sicht hat man auf den 2.502 Metern einen herrlichen Blick auf das Alpsteinmassiv und tatsächlich 6 Länder: natürlich auf die Schweiz, aber eben auch Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Frankreich und Italien.

Säntis der Berg, Schweiz, Alpsteingebirge, Sonnenuntergang
Aussicht vom 2502 m hohen Säntis – der Silvesterabend 2019.

Über zwei Stunden erkundeten wir jede Ecke der unterschiedlichen Aussichtsterrassen und machten uns dann bereit, um den Sonnenuntergang einzufangen. Die letzte Gondel fuhr leider schon um 17 Uhr herunter, so dass wir das allerallerbeste Licht aus der Gondel heraus sahen. Dennoch war es ein wunderschöner Moment, die Sonne ein letztes Mal in 2019 untergehen zu sehen. Und ja, irgendwie war es auch ein symbolischer Moment:

Das Jahr ging vorbei, alle schönen und traurigen Momente und auch alle Sorgen aus dem alten Jahr lagen hinter bzw. unter uns.

Zeit für Neues! Auf geht’s, 2020!

 

2 comments

  1. wieder mal ein toller Blogpost mit einem sehr schönen Foto!

    Bei diesem Satz kommen einem als Fotografen natürlich ein wenig die Tränen – aber mir ist es auch schon so gegangen:
    „Die letzte Gondel fuhr leider schon um 17 Uhr herunter, so dass wir das allerallerbeste Licht aus der Gondel heraus sahen.“

    1. Ganz herzlichen Dank für das Lob 🙂
      Ja, sowas ist als Fotograf wirklich ein schrecklicher Moment 😉 Aber ich freue mich, dass ich mit dem Leiden nicht alleine bin!

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